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Markt Karbach

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Amtsblatt Januar 2007


1. Gute Wünsche für das Neue Jahr

- Rückblende und Ausblick


Zunächst wünsche ich Ihnen - auch namens aller Mitglieder des Marktgemeinderates und stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Gemeinde ein gutes Neues Jahr 2007, vor allem Gesundheit.
Allen kranken und behinderten Mitbürgerinnen und Mitbürgern wünsche ich gute Genesung, Kraft und Zuversicht.

"Nichts ist beständiger als der Wandel"

Diese bereits in der Antike begründete Erkenntnis bewahrheitet sich immer wieder, ist also beständig und so wünsche ich auch viel Glück und gutes Gelingen bei den sich stets wandelnden Dingen des Lebens, sei es im privaten oder beruflichen Bereich, sei es im Zusammenwirken für unsere Gemeinde Karbach.

Wir müssen uns stets an neuen Gegebenheiten und Erfordernissen orientieren, uns auf neue Situationen einstellen. Und neue Erkenntnisse erfordern neue Entscheidungen, sei es in den Unternehmen, in der Gesellschaft oder auch in der Politik auf allen Ebenen.

Wichtig ist dabei nur, dass wir trotzdem eines nicht aus den Augen verlieren, nämlich den MENSCHEN, wie dies allzu häufig in der großen Politik der Fall zu sein scheint. Dies zeigt sich z.B. in Reformergebnissen, die oft keine Reformen sind im Sinne von Erneuerungen mit positiven Veränderungen. Oftmals sind es nur erschwerende "Änderungen" von Gesetzen oder Vorschriften.

Ein Jahreswechsel ist auch Anlass, Dank zu sagen - auch namens des Marktgemeinderates
- bei Ihnen, den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in irgendeiner Weise persönlich für das Allgemeinwohl eingesetzt haben und einsetzen und insgesamt einen wertvollen Beitrag leisten, dass sich unsere Gemeinde, unsere Heimat positiv weiterentwickelt
- bei Allen die sich ehrenamtlich engagieren, sei es als Vorstände und Mitglieder in unseren Vereinen und Organisationen, sei es in Kirchenverwaltung und im Pfarrgemeinderat
- bei den Mitgliedern des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft/Dorferneuerung TG Karbach 2 für das sachdienliche gute Zusammenwirken im gemeinsamen Interesse weiterer positiver Dorfentwicklung
- bei allen Bürgern, die uns durch sachdienliche Anregungen, Vorschläge und Informationen in der Arbeit unterstützen
- Herzlichen Dank unseren Sicherheitskräften, der Freiwilligen Feuerwehr und der BRK-Bereitschaft, für die hervorragenden Dienste für unser aller Sicherheit und ihre Hilfe.

Wie wichtig und wertvoll ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement ist, wie wichtig unsere Hilfs- und Rettungsdienstorganisationen sind, hat sich auch bei Unglücksfällen, Verkehrsunfällen und auch kürzlich wieder bei den Ereignissen - diesmal Gott sei Dank mit einem glücklichen Ausgang - gezeigt.

Ein Dorf kann sich glücklich schätzen, dass im Notfall so hervorragend gemeinsam gehandelt, gemeinsam geholfen wird, wenn es darauf ankommt, zusammen zu helfen, Krisen zu bewältigen.

Besonders erfreulich ist es, dass sich hierbei auch unsere Jugend und die jüngere Generation hervorragend engagiert, sei es bei der Feuerwehr, sei es beim BRK, sei es beim THW.

Diese positive Einstellung ist wertvoll und steht über den manchmal kleinlichen Denkweisen und unwichtigen Dingen.

Ohne das ehrenamtliche und freiwillige Engagement vieler Menschen würde das menschliche Zusammenleben, unser Gemeinwesen, nicht funktionieren. Das große Wort von J.F. Kennedy "Frage nicht, was Dein Land für Dich tut, sondern was Du für Dein Land tun kannst", ist übertragbar auf alle Bereiche menschlichen Zusammenwirkens: Frage nicht, was die Gesellschaft für Dich tut, frage vielmehr auch, was Du für die Gesellschaft, für das Gemeinwesen, tun kannst. Es ist erfreulich, dass diese Bereitschaft insbesondere auf dem Land immer wieder erlebbar ist.

2. Ein kleiner Rückblick auf 2006

- Schulverband Karbach-Birkenfeld

Grund- und Teilhauptschule


Frau Evelin Scherer, wurde als Rektorin für unseren Schulverband Karbach-Birkenfeld zu Beginn des Schuljahres eingeführt in der Nachfolge von Herrn Rektor a.D. Karl Schlund, der 36 Jahre, davon 15 Jahre als Rektor hier gewirkt hat, unseren Schulverband maßgeblich geprägt hat.

Schule ist für uns stets von Bedeutung, es geht um die Bildung und Zukunftschancen unserer Kinder und nach wie vor ist der Schulstandort ein Thema. Während uns die Grundschule erhalten bleibt, ist unsere Teilhauptschule, trotz genügender Kinderzahl (174 Kinder im Schulverband) d.h. ab der 5. Klasse - wie andere in Bayern - gefährdet, aber nicht mangels Kinder, sondern weil der Bayerische Landtag dies mehrheitlich beschlossen hat und die Schulämter weisungsgebunden sind. Wir wollen deshalb alles versuchen, die Teilhauptschule vor Ort so lange es geht, zu halten. Die Vorteile sind bekannt und die Nachteile einer Auflösung auch!

Man will eine Zentralisierung aller Hauptschulen; sie werden dadurch noch größer und noch unübersichtlicher.

Wir haben eine Schule mit "Herz und Verstand", engagierten Lehrerinnen und Lehrern und aktiven Elternbeiräten.

- Kindertageseinrichtung (Kindergarten)

Umzusetzen war mit gravierenden Änderungen das neue Bayer. Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz. Dies ist dank des engen Zusammenwirkens zwischen Team, Eltern und Gemeinde gut gelungen.

Herzlichen Dank allen Beteiligten!

Nicht abgebaut, sondern ausgebaut, konnten wir ab Januar eine weitere Fachkraft einstellen, als neue Mitarbeiterin Kinderpflegerin Frau Daniela Gram und nach dem Erziehungsurlaub wieder gekommen ist Frau Daniela Prokop, jeweils in Teilzeit.

Wir haben investiert, räumlich und personell.

Die umfangreiche Sanierung der Sanitären Anlagen ist sehr gelungen und konnte auch dank der Mithilfe von Eltern zügig in den Ferien durchgeführt werden.

Kürzlich haben der Bauhof und das Team mit Eltern einen weiteren Raum für die neu gebildete Vorschulgruppe renoviert. Zweckmäßige Möbel wurden ergänzt.

Unsere "qualitätsgesicherte" Kindertageseinrichtung mit einem ständig weiterentwickelten pädagogischen Konzept betreut derzeit 64 Kinder, in den nächsten Monaten kommen einige hinzu. Unsere Kindertageseinrichtung ist derzeit und in den nächsten Jahren ebenfalls gut belegt; dies wirkt sich auch positiv aus auf die Schule.

Natürlich kommt es auch darauf an, wie sich Karbach in den nächsten Jahren insgesamt entwickelt.

Investitionen in Bildung und Bildungseinrichtungen sind Investitionen für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen, in die Zukunft einer Kommune. Entscheidend ist aber auch die Einstellung zu Kindern.

- Bauhof

Auch für den Bauhof wurde erneut investiert; 2005 ein anderer Werkstattbus, 2006 ein neuer Traktor. Dabei war auf Zweckmäßigkeit, Vielseitigkeit aufgrund der Aufgabenvielfalt des Bauhofs und gleichzeitig auf Wirtschaftlichkeit zu achten.

- Wald

war und bleibt ein wichtiges Thema.

Wenn es zwar in einzelnen Dingen auch unterschiedliche Meinung gibt, so ist die Zusammenarbeit mit den für uns zuständigen Mitarbeitern und Beratern des Amtes für Landwirtschaft und Forsten (ALF) gut und erfolgsorientiert. Wir sind uns im Gemeinderat und mit dem ALF einig, dass wir mit dem vor rd. 20 Jahren bereits begonnen Umbau des Waldes (Stichwort standortgemäßer Mischwald) auf einem guten zukunftsfähigen Weg sind und bleiben müssen.

Die ab 1.1.2008 geltende neue Forsteinrichtung als Grundlage für die Waldplanung und Bewirtschaftung der nächsten 20 Jahre wurde mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten auf den Weg gebracht (s. diesbezügliche Informationen, zuletzt im Amtsblatt 13/06).

Angesichts der Klimaveränderungen werden wir uns wohl auch weiterhin zusätzlich schwerpunktmäßig mit wirksamer Schädlingsbekämpfung im Wald beschäftigen müssen (Stichwort: Borkenkäfer u.a.)

Hierzu haben wir auch wiederholt die privaten Waldbesitzer informiert; zumal dem Kommunalwald auch eine Art Vorbildfunktion zukommt.

- Dorferneuerung (DE)

Seit 1985 im DE-Programm, konnten seither viele Projekte - öffentliche, aber auch eine Reihe privater Investitionen von Bürgern - gefördert und realisiert werden. Neben Gebäuden, Straßen, Plätzen, Treppen stand auch im Mittelpunkt einer zukunftsfähigen Ortsentwicklung eine innerörtliche Bodenordnung, die auch heute noch modellhaft ist, in verschiedenen Teilbereichen. Durch bodenordnerische Maßnahmen konnte die Wohn- und Lebensqualität im Altort erheblich verbessert werden. Neue Häuser konnten im Altort gebaut werden, alte Häuser und Fassaden - ortsbildprägend - konnten saniert werden, z.B. auch einige schöne Fachwerkhäuser. Als herausragendes Beispiel der 350-Jahre alte ehemalige Pfarrhof, eine private Maßnahme, die hohe Anerkennung verdient.

Ein Teilprojekt, in konsequenter und logischer Fortsetzung des DE-Programms war im vergangenen Jahr die Umgestaltung des Marktplatzes.

Altes mit Neuem verbinden, Lebensqualität verbessern. Dorferneuerung ist mehr als die Frage "Asphalt oder Pflaster"

Bei der Umgestaltung des Marktplatzes als Mittelpunkt unseres Dorfes als "Marktgemeinde" wurde auch das Element Wasser aufgrund seiner Bedeutung für Karbach und mit ehemals vielen Brunnen gestalterisch ebenso einbezogen wie historische, geschichtliche Aspekte, z.B. die Freilegung der historischen Mikwe neben dem Rathaus. In diesem Gebäude wird in die Lichtsäule eine Dokumentation zur Geschichte Karbachs und des Marktplatzes integriert. Am neuen Dorfbrunnen steht nun auch wieder der Karbacher Hl. Nepomuk (aus dem 18. Jahrhundert und neu restauriert).

Das DE-Projekt Marktplatz, Mikwe und Hoftoranlage, die sich gut einfügt, wurde möglich auch durch nochmals erhöhte Förderung des Amtes für ländliche Entwicklung aus EU-Mitteln für die für die in Unterfranken noch laufenden Vorhaben. Dieses Jahr wäre es nicht mehr möglich gewesen. Es war deshalb die gemeinsame Entscheidung von Gemeinderat und Vorstand TG zweifellos richtig, Planung und Umsetzung noch rechtzeitig durchzuführen, um die Fördermittel noch zu bekommen. Wenn schon Brüssel und München Geld gibt, muss man auch zugreifen.

Aber Dorferneuerung, Dorfentwicklung - beständiger Wandel - muss weitergehen. Ein wesentlicher, auch noch förderfähiger Bereich wären weitere bodenordnerische Maßnahmen in Teilbereichen des Altortes, um hier p r e i s w e r t e s Bauen zu ermöglichen.

- Sitzungen des GR

2006 befasste sich der Gemeinderat in 14 Sitzungen - davon in 2 gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand der TG Karbach 2 - mit 189 Tagesordnungspunkten.

2005 waren es 10 Sitzungen mit 176 TOP,
2004 waren es 11 Sitzungen mit 207 Punkten.

Ob nun Beschlüsse einstimmig oder mehrheitlich gefasst werden, ist dabei für die Sache nachrangig.

Dem Anlass entsprechend kann an dieser Stelle der Rückblick über die Arbeit im Gemeinderat natürlich nicht vollständig sein, zumal wir im monatlichen Amtsblatt ausführlich berichten und die Bürgerschaft somit einen aktuellen Informationsstand hat.

Einige Schwerpunkt-Themen waren:

- Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung und Weiterentwicklung im guten Zusammenwirken mit dem Gremium des Vorstandes der TG und dem Amt für ländliche Entwicklung in Würzburg, mit dem wir nach wie vor einen intensiven Kontakt haben

- Weitere Verbesserung der Straßenbeleuchtung Obere Klimbach

- Abschließende Umgestaltung des gemeindlichen Friedhofs mit einem neuen Fußweg, verbesserter Beleuchtung und neuer Heckenbepflanzung. Auch Friedhöfe sind Visitenkarten einer Gemeinde. Nachdem seitens der Kirchenverwaltung auch der kirchliche Friedhofsbereich renoviert wurde, hat Karbach nunmehr eine schöne, zweckmäßig gestaltete Gesamtanlage. Es bestehen auch wieder gute Möglichkeiten, freigewordene Grabstellen im kirchlichen Teil neu zu erwerben, zumal diese kostengünstiger sind.

- Vorbereitende Beratungen und Beschlüsse für Kanalsanierung, Wasserleitung und Ausbau von Fahrbahn und Gehwegen in der Hauptstraße - Teilbereich Marktplatz bis Röderbergstraße - sowie diesbezügliche Beschlüsse für Planungsaufträge

- Auftrag für den Aufbau eines auf Dauer gültigen sog. GEO - Informationssystems aller Versorgungsbereiche unserer Gemeinde für Wasser, Abwasser, Beleuchtung. Die Vermessungsarbeiten werden derzeit durchgeführt von der Firma Alpha, Würzburg; voraussichtlich bis Ende Februar abgeschlossen.

Weiteres Schwerpunktthema war wiederholt

- Waldbewirtschaftung sowie die neue Forsteinrichtung als maßgebliche Grundlage für die Waldbewirtschaftung für die nächsten 20 Jahre

- Kanalsanierung

In einem Teilabschnitt mit Priorität - Hauptstraße ab Marktplatz bis Anschluss Röderbergstraße - ist geplant, Kanal und Wasserleitung zu sanieren, Fahrbahn und Gehwege zu erneuern.

Angesichts schadhafter Kanäle, Fremdwasserprobleme usw. und daraus entstehender Zusatzkosten sowie angesichts des seit Jahren schlechten Zustandes von Fahrbahn und Gehwegen müssen wir die Planungen vorwärts bringen und umsetzen.

Für die gesamte Abwasserbewirtschaftung steht eine weitere wichtige Zukunftsentscheidung in den nächsten 2 Jahren an:

- Kläranlage

Sowohl die Gewässeraufsicht - das Wasserwirtschaftsamt - als auch die Kommunale Aufsicht - Landratsamt - machen den Gemeinden, so auch uns definitive Auflagen, die nach den gesetzlichen Bestimmungen zu beachten und umzusetzen sind. So ergibt sich für die Gemeinde Handlungsbedarf, der bereits im Gemeinderat erörtert wurde. Hierüber wurde berichtet.

In Gesprächen mit dem Wasserwirtschaftsamt konnte zumindest ein Zeitgewinn erreicht werden, auch in der Hoffnung, dass die von den Kommunen und vom Bayer. Gemeindetag wiederholt geforderten und von der Staatsregierung wieder - allerdings sehr allgemein - in Aussicht gestellten Verbesserungen der Förder-Richtlinien für kommunale Investitionen für Entwässerungs- und Kläranlagen genutzt werden können.

Ein Tiefbautechnisches Gesamtkonzept als Entscheidungs- und Planungsgrundlage wurde in Auftrag gegeben, auch mit dem Auftrag, Alternativmöglichkeiten aufzuzeigen und Kostenberechnungen und Kostenvergleiche. Es geht dabei auch um die Frage, ob das bisherige eigene Klärsystem, mit einem erheblichen Sanierungs- und Technisierungsaufwand auf Dauer wirtschaftlich betrieben werden kann oder ob es auf Dauer gesamtwirtschaftlichere Alternativen gibt.

Die Behörden fordern z.B. Sanierung der Becken, Erweiterung und zusätzliche technische Anlagen - Nitrifikation bzw. Denitrifikation -, eine dritte chemische Reinigungsstufe.

Wasser- und Abwasserbewirtschaftung sind kommunale Aufgaben von elementarer Bedeutung, für die Bürgerinnen und Bürger. Deshalb haben wir ein Gesamtkonzept in Auftrag gegeben als Entscheidungsgrundlage.

- Fortsetzung Platz an der Leite mit Fußweg

Für dieses Jahr steht noch an

Umsetzung der Planung für die Fortsetzung des Platzes an der Leite mit dem neuen Fußweg in Bauabschnitten
- BA I Anlegen des neuen Fußweges mit Sicherheitsgeländer
- BA II Sanierung Treppe
- BA III Anlage von weiteren PKW-Stellplätzen

Vorbereitende Planierungsarbeiten erfolgten bereits, die Planung steht. Demnächst müssen wir über die einzelnen Bauabschnitte entscheiden.

- Parkplätze Festhalle

Ebenso steht an eine zweckmäßige Einteilung der Stellplätze für die im letzten Jahr erheblich erweiterten Parkflächen an der Festhalle.

- Soziales Leben

Für bürgernahe kommunale Arbeit - ich will es gar nicht als Politik bezeichnen, weil es unsere ureigenste Aufgabe ist - sind nicht nur Bauwerke das Maß der Dinge. Natürlich müssen wir die Infrastruktur der Gemeinde stets verbessern. Dies ist ein stetiger Optimierungsprozess. Hierfür besteht nahezu in allen Kommunen je nach Lage und Entwicklung der Dinge, Handlungsbedarf.

Wesentlich ist aber auch und insbesondere, das soziale Leben in unserer Gemeinde, das ja auch weitgehend von unseren Vereinen und Organisationen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern ehrenamtlich gestaltet wird, dankenswert ist und anerkannt wird, und auch von der Gemeinde mitgetragen und unterstützt wird.

Wichtig ist auch, dass unsere Jugend sinnvolle Freizeitangebote hat, z.B. in den Vereinen, bei Sport, in Kultur und Musik, in sozialen Organisationen, je nach Talent und Neigung.

Vereine sollten verstärkt - auch im eigenen Interesse für ihre Nachwuchsarbeit - versuchen, Kinder und Jugendliche zu begeistern, zu integrieren, auch z.B. in Schulprojekten ihre Möglichkeiten anbieten. Eltern sollten dies fördern und unterstützen.

Wichtig ist auch, dass unsere älteren Bürgerinnen und Bürger integriert sind und bleiben, dass sie geachtet und beachtet werden, dass sie sich sicher und wohl fühlen.

- Neubaugebiet

Im Neubaugebiet Klimbach-Röderberg haben wir immer noch 11 schöne Bauplätze frei.

Nach wie vor müssen wir uns um den Verkauf bemühen; die Nachfrage ist mittlerweile auch bei uns nach dem Bauboom vergangener Jahre gering, wie in anderen Gemeinden auch. Trotz neuer Vertriebswege (in Zusammenarbeit mit Finanz- und Immobilienservice der Sparkasse und Raiffeisenbank). Das Neubaugebiet ist fremdfinanziert, wie es erforderlich war, um es überhaupt erschließen zu können und es war ja auch gut so im Hinblick auf die positive Entwicklung. Wir müssten jedoch nicht nur aus Kostengründen sondern auch im Interesse einer weiteren positiven Gesamtentwicklung jährlich zumindest ein paar Bauplätze an junge Familien verkaufen können. Wir werben bei Veranstaltungen, und gehen auch neue Vertriebswege in Zusammenarbeit mit Sparkasse und Raiffeisenbank.

Aber auch Sie selbst können informieren, bei passender Gelegenheit, seien es im Kollegenkreis, im Betrieb, oder im Bekanntenkreis im Umland auch auf unsere Bauplatzangebote und die bekannten Standortvorteile unserer Gemeinde.

Es ist Fakt, dass sich auch die Kommunen, auch in unserer Region mittlerweile angesichts ihrer zukünftigen Entwicklung in einem Wettbewerb befinden. Es geht letztendlich darum, mit Standortvorteilen, mit optimierter Infrastruktur, mit guten Lebens- und Wohnbedingungen, mit Gewerbemöglichkeiten, mit wohnortnahen Arbeits- , Ausbildungs- und Schulmöglichkeiten, mit eigenen Bildungseinrichtungen, mit Freizeitangeboten, auch mit einer positiven Außenwirkung, zukunftsfähig zu bleiben. Dies auch unter dem Aspekt der bekannten demographischen Entwicklungen mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen.

Noch können wir positiv denken, handeln wir auch danach.

Ein Sprichwort sagt
Lerne von gestern, lebe für heute, arbeite für heute und morgen, denke und hoffe für morgen.
In diesem Sinne, Ihnen allen persönlich und unserer Gemeinde ein gutes Jahr, gutes Gelingen bei allem Tun, gute Zeit!

Kurt Kneipp

3. Weitere aktuelle Informationen für Sie

Der aktuelle Einwohnerstand der Gemeinde:
Hauptwohnung 1.452, mit Nebenwohnung 81, gesamt 1.533 Einwohner wurde registriert
11 Geburten (2005 waren es 17)
10 Eheschließungen (2005 waren es 9)
10 Mitbürgerinnen und Mitbürger sind verstorben (2005 waren es 12 Sterbefälle)


- Förderung privater Maßnahmen in der Dorferneuerung

Hierzu haben wir wiederholt informiert. Nutzen Sie die Möglichkeiten noch so lange es geht, d.h. solange die Gemeinde im DE-Programm ist. Dies ist derzeit noch der Fall. Das Amt für ländliche Entwicklung will voraussichtlich Ende 2007 die DE Karbach abschließen.
Wir haben ein Informationsblatt über die Fördermöglichkeiten für private Maßnahmen beigefügt (s. Anlage).

Sollten Sie konkrete Maßnahmen planen, wenden Sie sich bitte direkt zwecks Beratung an das Amt für ländliche Entwicklung in 97082 Würzburg, Zeller Straße 40, Tel. 0931 41010 - Herr Herrmann, Herr K. Väth - . Formulare für Anträge und Infoblätter bekommen Sie bei uns in der Gemeindeverwaltung auch; Beratung direkt durch das Amt für ländliche Entwicklung, die Ihnen im Regelfall auch eine kostenlose, unverbindliche Beratung durch den DE-Architekten B. Müller, Marktheidenfeld, ermöglicht.

- Festhalle

Im letzten Jahr wurden erneut Verbesserungen durchgeführt. Es waren aber auch einige kostenintensive Schadensreparaturen notwendig. Die Ursachen sind bekannt. Zweifellos soll die Halle den örtlichen Vereinen für verschiedene Aktivitäten dienen, seien es sportliche Aktivitäten, insbesondere auch unter dem Aspekt der wichtigen Jugendarbeit, seien es Feste und Festlichkeiten.

Es ist aber für die Gemeinde insgesamt auch von Nutzen, wenn auch überörtliche, zum Teil auch überregionale Veranstaltungen hier stattfinden, seien es kulturelle Veranstaltungen, gesellschaftliche Ereignisse, Tagungen, Ausstellungen und Messen für unsere regionale Wirtschaft, hier in Karbach stattfinden können. Dies geht nur mit entsprechenden Voraussetzungen, denn auch hier gibt es Konkurrenz.

Alle Veranstalter und Benutzer müssen sich ihrer Verpflichtung bewusst sein, mit der Festhalle und den zur Verfügung stehenden Einrichtungen ordnungsgemäß umzugehen.

Es muss auch vermehrt auf Sicherheit und Vermeidung von Sachbeschädigungen an der Halle und im Umfeld ebenso geachtet werden, wie auf den Lärmschutz. Auf die Vermeidung von Lärmbelästigungen und von Schäden müssen die Veranstalter verstärkt achten, im wohlverstandenen eigenen Interesse wie im Allgemeininteresse.

Ordnungsgemäßer Umgang gilt übrigens auch für die Nutzung sonstiger Einrichtungen der Gemeinde, die ebenfalls für verschiedene Aktivitäten zur Verfügung gestellt werden und genutzt werden können, sei es Haus der Vereine, Feuerwehrschulungsraum, Schulturnhalle. Die verschiedenen Aktivitäten von Vereinen und ihren engagierten Mitgliedern sind ja auch wichtig und werden anerkannt. Wenn alle die Regeln beachten und berücksichtigen, gibt es auch keine Probleme.

- Was wir noch sagen wollten.....

Anonyme Mitteilungen


Abgesehen von anonymen Anrufen, die man technisch zwar feststellen könnte, wenn man es denn wollte, sind diese aber genau so wertlos wie anonyme Schriftstücke.

Anonyme Schreiben haben prinzipiell nur eine Adresse: Papierkorb.
Leider kommen ab und zu solche Schreiben, in denen man sich z.B. über Nachbarn, Mitbürger, über Grundstücksverhältnisse, Falschparker, über Schmutz, über Mülltonnen, über Katzen und Hunde usw. beschwert. Anonym ist versteckt, feige und unehrlich, oft auch unwahr. Den Zeitaufwand hierfür kann man sich ersparen, das Porto auch. Man sollte sich die Dinge nicht erschweren, sondern einfach aufeinander zugehen, nicht über Nachbarn und Mitbürger reden, sondern m i t ihm. Oft lässt sich, wenn's überhaupt eines ist, das Problem einfach aus der Welt schaffen. Die Gemeinde kann sich nicht überall einschalten und einmischen, z.T. geht es manchmal um Dinge, die dem Privatrecht, z.B. Eigentumsrechte, vorbehalten sind.

Wenn man ein Problem hätte oder hat, das die Gemeinde betrifft, dann sollte man persönlich kommen oder auch persönlich schreiben, dann sprechen wir über das Problem und lösen es soweit es geht. Dann kann sicherlich das eine oder andere auch richtig gestellt werden, können auch evtl. Missverständnisse ausgeräumt werden. .

Konstruktive Kritik, Mitdenken, Mithandeln, ist immer willkommen. Anspruchsdenken sollte durch Engagement ersetzt werden, z.B. in Vereinen und Organisationen kann jeder mithelfen nach seinen Möglichkeiten und nicht nur alles besser wissen, sondern selbst manches besser m a c h e n.

In diesem Zusammenhang vielen Dank für so manchen wertvollen Hinweis mittels "Mängel-Info". Vordrucke hierfür sind wieder beigefügt.

Kurt Kneipp

- Gemeinsamer Jahrtag der Vereine am Samstag 27. Januar 2006

Trotz intensiver Bemühungen konnten wir auch dieses Jahr keine Musikkapelle für die Kirchenparade aus der Umgebung bekommen, aufgrund anderer Verpflichtungen.

Treffpunkt für alle Vereine und den Fahnenabordnungen ist deshalb vor der Kirche. Um 18.30 Uhr beginnt der gemeinsame Gottesdienst. Anschließend gemeinsamer Abend im Gasthaus "Zum schwarzen Adler".
Die FFW hat ihre Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus.

4. Wasserrohrbruch

Seit einer Woche suchen wir gemeinsam mit einer hinzugezogenen Spezialfirma einen Wasserrohrbruch aufgrund erheblicher Wasserverluste. Trotz intensiver u. wiederholter Sucharbeiten konnten wir das Leck nicht orten. Nach fachtechnischer Empfehlung müssen wir die Wasserversorgung für einige Stunden in der Nacht unterbrechen

Und zwar in der Nacht vom 21. auf 22. 1., vom 22. auf 23.1. und vom 23. auf 24.1. jeweils zwischen 2 u. 4.30 Uhr.

Dies ist erforderlich, um das Leck messtechnisch lokalisieren zu können.
Wir bitten um Ihr Verständnis!


5. Alarmierung der Feuerwehren;

Sirenenprobealarm 2007


Zur Erprobung der Funktionsfähigkeit der Sirenen wird an folgenden Terminen - Beginn jeweils 12.05 Uhr - eine Probealarmierung durchgeführt:

Tage: jeden 1. Samstag im Monat

3. Februar, 3. März, 7. April, 5. Mai, 2. Juni, 7. Juli, 4. August, 1. September, 6. Oktober, 3. November, 1. Dezember 2007

6. Öffentliche Grundsteuerfestsetzung

Durch öffentliche Bekanntmachung, gemäß § 27 Abs. 3 des Grundsteuergesetzes (GrStG) vom 7. August 1973 (BGBl I Seite 965) zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. Dezember 2000 (BGBl I Seite 1790), wird die Grundsteuer für das Kalenderjahr 2007 in der zuletzt veranlagten Höhe festgesetzt.

Die Grundsteuer 2007 wird mit den, in den zuletzt erteilten Grundsteuerbescheiden festgesetzten Vierteljahresbeiträgen, jeweils am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November, fällig. Für Steuerpflichtige, die von der Möglichkeit des § 28 Abs. 3 GrStG Gebrauch gemacht haben, wird die Grundsteuer 2007 in einem Betrag am 1. Juli 2007 fällig.

Sollten die Grundsteuerhebesätze geändert werden, oder ändern sich die Besteuerungsgrundlagen (Messbeträge), werden Änderungsbescheide zugestellt.

Mit dem Tag der öffentlichen Bekanntmachung dieser Steuerfestsetzung treten für die Steuerpflichtigen die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihnen an diesem Tag ein schriftlicher Steuerbescheid zugegangen wäre. Die Steuerfestsetzung kann innerhalb einer Frist von einem Monat, die mit dem Tag der Bekanntmachung zu laufen beginnt, durch Widerspruch beim Markt Karbach oder bei der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld angefochten werden.

Alle Steuerzahler, die bisher am Bankeinzugsverfahren nicht teilnehmen, werden aufgefordert, spätestens bis zu diesem Zeitpunkt die fälligen Zahlungen zu entrichten, um Mahngebühren und Säumniszuschläge zu vermeiden.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diesen Bescheid kann binnen eines Monats nach seiner Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich (ein einfaches E-Mail ohne elektronische Signatur entspricht nicht der Schriftform) oder zur Niederschrift bei der Gemeinde oder bei der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld, Petzoltstraße 21, 97828 Marktheidenfeld, einzulegen.

Sollte über den Widerspruch ohne zureichenden Grund in angemessener Frist sachlich nicht entschieden werden, so kann Klage bei dem Bayer. Verwaltungsgericht Würzburg, Burkarderstraße 26, schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle dieses Gerichts erhoben werden.

Die Klage kann nicht vor Ablauf von drei Monaten seit der Einlegung des Widerspruches erhoben werden, außer wenn wegen besonderer Umstände des Falles eine kürzere Frist geboten ist.

Die Klage muss den Kläger, den Beklagten (Gemeinde) und den Streitgegenstand bezeichnen und soll einen bestimmten Antrag enthalten. Die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel sollen angegeben, der angefochtene Bescheid soll in Urschrift oder in Abschrift beigefügt werden. Der Klage und allen Schriftsätzen sollen 4 Abschriften für die übrigen Beteiligten beigefügt werden.

Die Einlegung des Widerspruches hat keine aufschiebende Wirkung. Die Vollziehung des geforderten Beitrages wird dadurch nicht beeinflusst (§ 80 Abs. 2 Nr. 1 VwGO).

7. Hundesteuer

An die Fälligkeit der Hundesteuer zum 15.1.2007 und an die entsprechenden Meldeverpflichtungen der Hundehalter gemäß der gemeindlichen Satzung wird hiermit erinnert.

Die Hundesteuer beträgt 20 € pro Hund.

8. Wasser- und Kanalgebühren

Am 15. Februar 2007 sind die Abschläge für die Wasser- und Kanalgebühren zur Zahlung fällig.

Sofern der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld ein Abbuchungsauftrag vorliegt, wird der fällige Betrag zum Fälligkeitsdatum abgebucht. Barzahler werden gebeten, den fälligen Betrag auf ein Konto des Marktes Karbach zu überweisen.

9. Grund- und Gewerbesteuern

Es wird darauf hingewiesen, dass die Grund- und Gewerbesteuer am 15. Februar 2007 zur Zahlung fällig sind.

Sofern der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld ein Abbuchungsauftrag vorliegt, wird der fällige Betrag zum Fälligkeitstermin per Lastschrift eingezogen. Barzahler werden gebeten, den fälligen Betrag auf ein Konto des Marktes Karbach einzuzahlen.

Konten des Marktes Karbach:
Raiffeisenbank Marktheidenfeld BLZ 790 651 60 Kto. 7 439
Sparkasse Mainfranken BLZ 790 500 00 Kto. 240 240 200

10. Abfallbeseitigungsgebühren

Die erste Rate der Abfallbeseitigungsgebühren für das Kalenderjahr 2007 ist am 15. Februar 2007 fällig.

Die Hauseigentümer werden gebeten, die Gebühr unter Angabe der Personenkonto-Nummer zu
überweisen.

Sollte dem Landkreis Main-Spessart eine Abbuchungsermächtigung vorliegen, werden die Gebühren vom angegebenen Konto eingezogen.

Bankverbindungen des Landkreises Main-Spessart:
Sparkasse Mainfranken BLZ 790 500 00 Kto. 190 000 216
Raiba KAR-Gemünden eG BLZ 790 691 50 Kto. 5 737 800

11. Die Main-Spessart Nahverkehrsgesellschaft mbH informiert:

Fahrplanwechsel 2006/2007

Der Fahrplanwechsel fand im vergangen Jahr am Sonntag, den 10.12.2006 statt. Seit dem gelten die neuen Fahrpläne.

Die Main-Spessart-Nahverkehrsgesellschaft hat zur schnellen und umfassenden Information wieder Streckenfahrpläne und einen Kreisfahrplan drucken lassen.

Die Streckenfahrpläne und Kreisfahrpläne sind bei der Gemeinde bzw. bei der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld erhältlich.

Auskunft erteilt auch die Mobilitätszentrale.
Tel.: 09351/975797

12. Sprechtag der Deutschen Rentenversicherung Unterfranken

Der nächste Sprechtag der Deutschen Rentenversicherung Unterfranken, Würzburg findet am

Donnerstag, 15.2.2007
von 8.30 - 12.00 u. 13.00 - 15.30 Uhr


in der Verwaltungsgemeinschaft, Petzoltstr. 21, 97828 Marktheidenfeld (1. Stock, Anbau) statt.

Telefonische Voranmeldung zu dieser Beratung ist in jedem Fall erforderlich unter Tel.-Nr. 6007-23.

Sollen Auskünfte für einen Dritten eingeholt werden, ist eine entsprechende Vollmacht vorzulegen.
Bei diesem Sprechtag können auch Versicherungsverläufe bzw. Rentenauskünfte aus Konten der Deutschen Rentenversicherung des Bundes erteilt werden.

13. Sprechtag des Bauamtes

Der nächste Sprechtag des Bauamtes des Landratsamtes Main-Spessart findet am Mittwoch, 21.2.2007, von 09.00 - 12.00 Uhr, in der VGem Marktheidenfeld, Petzoltstr. 21, statt.
Um Kenntnisnahme wird gebeten.


MARKT KARBACH

Kneipp

1. Bürgermeister


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Markt Karbach
Marktplatz 1 | 97842 Karbach | Tel.: 09391 91994-0 | info@karbach.de
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