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Markt Karbach

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Karbachs Geschichte


Ein in den Fluren Karbachs heimischer Greifvogel ist die Gabelweihe (Milan), die deshalb als Wappenmotiv Verwendung findet. Auf die Lage des Ortes am gleichnamigen Bachlauf nimmt der Wellenbalken unmittelbaren Bezug. Die enge geschichtliche Verbindung des bereits im 8. Jh. genannten Ortes mit dem Kloster Neustadt am Main wird durch die Aufnahme des überlieferten klösterlichen Wahrzeichens, des unzialen N, zum Ausdruck gebracht. In der Farbgebung Gold-Blau klingen die Wappenfarben des alten Kloster Neustädter Wahrzeichens an.

Fahne: Gelb-Blau
Datum der Genehmigung des Wappens: 14.03.1973
Entwurfsfertiger des Wappens: Karl Haas, Kronach nach Vorschlag von Prof. Dr. Dr. Josef Hasenfuß


Die Geschichte Karbachs
3000 v.Chr.ältere Jungsteinzeit- Karbach war bereits besiedelt - Steinaxtfunde
1800
bis 1200 v.Chr.
Bronzezeit - Nachweis von Hünengräbern
1200
bis 700 v.Chr.
Urnenfelderzeit
Urnenfelderfunde auf der "Baute" und im "Dörnig"

450 v.Chr.Hallstattkultur
779Karbach wird geschichtlich erstmals als Carbach in einer Urkunde von Abt Sturmius zu Fulda erwähnt
1062Furchtbare Pest
1224Schlacht an den Mainwiesen zwischen Würzburg und Mainz
1226In deren Folge Entstehung des Klosters Mattenstatt (Mordenstatt)
1333Kommt das Vogt-Amt Rothenfels mit Karbach unter verschiedene Herrschaften wie Kaiser Ludwig dem Bayern, dem Würzburger Bischof und dem Grafen von Wertheim
1474löst der Bischof Rudolf von Scherenberg das Amt Rothenfels mit Karbach ein, wo es bis zur Säkularisation 1803 bleibt.
1525Der "Grüne Baum" tradtionsreiche Gastwirtschaft wird erbaut.

1607Karbachs 1. Schulhaus neben der Kirche wird erbaut von Julius Echter
ebenso wie
1614die St. Vitus-Pfarrkirche (auch Wehrkirche-Kirchenburg)
1614Beginn der Hexenprozesse - Karbach muss 12 Opfer beklagen
1627Abt Georg Ehehalt vom Kloster Neustadt aus Karbach stammend baut den Pfarrhof am Marktplatz
1699Jüdische Gemeinde Ende des 17. Jhd. sind in Karbach bereits Juden erwähnt Rabiner und Judenschule Karbacher Juden setzen sich zusammen aus: 26 Würzburger Schutzjuden in 4 Familien, 12 adelige Schutzjuden in 2 Familien, in einer Rabinerfamilie 4 jüdische Mitbürger
1703Bau des "Gemeinen Wirtshauses", heute "Gasthaus Stern"
1806am 12. Juni kommt Karbach an das Großherzogtum Baden,
1809an das Amt Steinfeld. Das Amt Steinfeld wurde wegen seiner unangenehmen Lage am 20. Juli 1819 Bayern zugestanden.
181930.10 geschah in Karbach der Akt der Übernahme durch einen bayerischen Kommissär, Regierungsrat Stumpf, nachdem die Pflichtentlassung durch das badischen Kommissär von Berg erfolgt war.
1819Der Judenfriedhof am Mühlberg wird angelegt.
ab 1852wurden hier auch Homburger, Erlenbacher und Marktheidenfelder Juden beerdigt.
1822wird eine Judenschule (heutiges Rathaus) errichtet.
bis 1938

340 Beerdigungen mit 234 Grabsteinen in 16 Reihen - letzte Beerdigung 19. Okt. 1938 mit Max Guttmann mit 49 Jahren verstorben

1826Badehäuschen "Frauenbad" wird gebaut
1875Neues Schulhaus wird am Kist von der Gemeinde um 35.386 H.Mark errichtet.
1914-19181. Weltkrieg 28 Gefallene, 6 Vermisste, 5 in der Heimat verstorbene
1939-19452. Weltkrieg mit hohen Verlusten (Gefallene überw. vorhanden) 70 Gefallene, 42 Vermisste
  
  
1942Deportation der verbliebenen Juden nach dem Osten
1954Bau der Wasserleitung
1967Bau der Volksschule auf dem Tannenberg
1967Gemeinde und Vereine bauen die erste Festhalle
1973Erschließung des Neubaugebietes "Röderberg"
1976erster Januar: Karbach wird Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld
1983Einweihung eines Gedenksteines für die ums Leben gekommenen jüdischen Mitbürger

 
1985Beginn der Dorferneuerung mit all ihren Neuerungen und positiven Veränderungen
1988Spatenstich für ein neues Sportgelände "Am Brübel"
1991 - 1993Bau der Umgehungsstraße - Einweihung
1995Ausweisung eines Gewerbegebietes "Kleine Au"
1996 - 1998Wiederaufbau der Mehrzweckhalle nach Brand am 19.01.1996
20001225 -Jahrfeier mit Dorfest 2000
2001Fertigstellung des Baugebietes Klimbach - Röderberg mit insgesamt 71 Bauplätzen
2001Einweihung des generalsanierten Kindergartens 01.04.
2001Anschluss der Wasserversorgung an die Fernwasserversorgung Mittelmain
2001Fertigstellung des Baugebietes Klimbach-Röderberg mit insgesamt 71 Bauplätzen
2002Karbach erhält einen neuen Internet-Auftritt
2002 - 2006weitere Projekte der Dorferneuerung
2003Erweiterung und Neugestaltung des Friedhofs
2006Fertigstellung des neuen Marktplatzes mit Dorfbrunnen



Marktplatz Geschichte

Die Geschichte des Marktplatzes
Die Geschichte Karbachs und die Geschichte des Marktplatzes sind mit der Bildergalerie In der Lichtsäule der "neuen Mikwe" als historische Betrachtung dokumentiert.


Drei Denkmäler vor dem Verfall gerettet

Bildstockweg um zwei Raritäten erweitert

PDF-Datei, 260 KB

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Marktplatz 1 | 97842 Karbach | Tel.: 09391 91994-0 | info@karbach.de